Mehrere Personen stehen im Wald und tauschen sich im Rahmen einer geführten Exkursion aus.

WALD I GESUND und CiFly im Austausch mit BMFTR und Projektträger Jülich

Wie können Wälder zur Gesundheitsförderung beitragen? Und was lässt sich über die Artenvielfalt erfahren, wenn Schülerinnen und Schüler selbst zu Forschenden werden? Zwei unterschiedliche Ansätze, die eines verbindet: der One-Health-Gedanke. Am 30. September 2025 stellten die Projekte WALD I GESUND und CiFly ihre Arbeit im Arboretum der Universität Greifswald vor. Zu Gast waren Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und des Projektträgers Jülich.

Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Steffen Fleßa bot die Veranstaltung Gelegenheit, die bisherigen Entwicklungen beider Projekte kennenzulernen und über ihre Ansätze zum Wissenstransfer ins Gespräch zu kommen.

WALD I GESUND: Den Wald als Gesundheitsraum erforschen

Den Auftakt machte das Projekt WALD I GESUND. Im Mittelpunkt stand die Frage, welchen Einfluss der Aufenthalt im Wald auf das menschliche Wohlbefinden hat und wie sich wissenschaftliche Erkenntnisse für die Gesundheitsförderung nutzen lassen.

Wie wirken sich Waldumgebungen auf Stress und psychische Widerstandsfähigkeit aus? Welche Möglichkeiten bieten naturbasierte Gesundheitsangebote? Neben der Vorstellung der wissenschaftlichen Arbeit konnten die Gäste praktische Einblicke gewinnen und die Ansätze des Projekts unmittelbar vor Ort kennenlernen. Das Arboretum bot dafür den passenden Rahmen.

CiFly: Biodiversitätsforschung zum Mitmachen

Am Nachmittag stellte sich das Citizen-Science-Projekt CiFly vor. Gemeinsam mit dem Helmholtz-Institut für One Health (HIOH) und regionalen Schulen, darunter das Greifswalder Humboldt-Gymnasium, werden Jugendliche aktiv in die wissenschaftliche Forschung eingebunden.

Dabei geht es um die biologische Vielfalt und die Frage, welche Krankheitserreger in unserer Umwelt vorkommen können. Die Schülerinnen und Schüler sammeln dafür Umweltproben, beispielsweise mithilfe von Fliegenfallen oder Blattabstrichen. Anschließend wird das darin enthaltene genetische Material untersucht. So lassen sich Rückschlüsse auf die Artenvielfalt und mögliche Hinweise auf zoonotische Erreger gewinnen.

CiFly vermittelt wissenschaftliche Methoden nicht nur theoretisch, sondern macht Forschung unmittelbar erfahrbar. Die Jugendlichen lernen, eigene Forschungsfragen zu verfolgen, Proben zu sammeln und ökologische Zusammenhänge besser zu verstehen.

Forschung und Wissenstransfer im Dialog

Der Besuch bot Gelegenheit, mit den Vertreterinnen und Vertretern des BMFTR und des Projektträgers Jülich über die praktische Umsetzung und Weiterentwicklung der Projekte zu sprechen.

WALD I GESUND und CiFly zeigen auf unterschiedliche Weise, wie sich Forschung und gesellschaftliche Praxis miteinander verbinden lassen. Während WALD I GESUND die gesundheitliche Bedeutung von Waldumgebungen untersucht, eröffnet CiFly jungen Menschen einen unmittelbaren Zugang zur Biodiversitätsforschung.

Beide Projekte sind Teil der One-Health-Region Vorpommern. Sie machen deutlich, wie vielfältig die Ansätze sein können, um die Zusammenhänge zwischen menschlicher Gesundheit, Tierwelt und Umwelt zu erforschen und wissenschaftliches Wissen in die Region zu tragen.

About us

The The One Health Region Vorpommern brings together partners from academia, industry, and politics to empower people and communities to take control of their own lives and make a meaningful impact on improving human, animal, and environmental health (One Health). health of humans, animals, and the environment (One Health). zu verbessern.

Projects of the One-Health-Region Vorpommern